Bei hochsommerlichen Temperaturen stand bei der Übung der Feuerwehr Zellertal am 22. Juni alles im Zeichen von Wasserförderung, Strahlrohrtraining und einer wohlverdienten Abkühlung.
Auf dem Gelände am Spiel- und Sportplatz bauten die Jugendlichen gemeinsam mit den Betreuern einen Löschangriff über das Löschgruppenfahrzeug auf. Im Fokus der praktischen Ausbildung standen:
Hydraulischer Aufbau: Verlegen der B- und C-Schlauchleitungen vom Fahrzeug zur Wasserabgabe.
Armaturenkunde: Richtiger Umgang mit dem Hydroschild / Wasserwerfer und den Hohlstrahlrohren.
Teamwork & Spaß: Bei bestem Wetter durfte das Durchqueren der erzeugten Wasserwand als Erfrischung natürlich nicht fehlen.
Die Kameraden lernten dabei praxisnah, welche Wassermengen und welcher Druck nötig sind, um eine wirksame Riegelstellung bzw. Wasserwand aufzubauen – kombiniert mit einer Menge Spaß im Freien.
Du hast auch Lust auf Technik, Teamgeist und spannende Übungen? Die Jugendfeuerwehr freut sich jederzeit über neue Gesichter!
Dass bei der Feuerwehr nicht nur Schläuche ausgerollt und Brände gelöscht werden, bewies unsere Übungseinheit vor zwei Wochen: Auf dem Plan stand ein anspruchsvolles Teambuilding-Szenario, bei dem Geschicklichkeit, Kommunikation und echter Erfindergeist gefragt waren.
Die Aufgabe: Der Sperrzonen-Kistenturm
Mitten auf dem Platz wurde mit Schläuchen ein markiertes Areal abgegrenzt – die absolute Sperrzone. Das Ziel: Im Zentrum der Fläche musste ein möglichst hoher Turm aus Getränkekisten errichtet werden, ohne den Boden innerhalb der Markierung zu betreten. Zur Verfügung standen lediglich feuerwehrtechnische Hilfsmittel wie Steckleitern, Besen, Schaufeln und Einreißhaken.
Zusammenarbeit auf Millimeterarbeit
Schnell zeigte sich, dass pure Muskelkraft hier wenig half – gefragt war ausgefeilte Hebeltechnik und vor allem blindes Verständnis im Team:
Präzise Hebelkonstruktionen: Über kreuzweise geführte Leiterteile wurden die Kisten vorsichtig in das Zentrum geschoben und aufgerichtet.
Fingerspitzengefühl auf Distanz: Mit Besenstielen und Haken mussten die Kisten auf engstem Raum zentriert und ausbalanciert werden.
Absprache als Schlüssel zum Erfolg: Jeder Handgriff und jede Gewichtsverlagerung mussten im Team laut und deutlich koordiniert werden – ein falscher Ruck, und der Turm geriet ins Wanken.
Am Ende stand nicht nur ein stattlicher Kistenturm, sondern vor allem die Erkenntnis: Egal wie knifflig die Herausforderung ist – mit guter Absprache und Zusammenhalt meistert die Mannschaft jede Lage. Ein abwechslungsreicher Übungsabend, der allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht hat!
##**Datum:** 11. Mai 2026** Die Waldbrandsaison hat dieses Jahr besonders früh und mit großer Intensität begonnen. Um im Ernstfall schnell, koordiniert und effektiv handeln zu können, stand unsere heutige Übung ganz im Zeichen der Vegetationsbrandbekämpfung.
### Warum dieses Training so wichtig ist
Wie real die Gefahr ist, zeigte erst kürzlich der großflächige Waldbrand an der Autobahn 63 nahe Kaiserslautern. Ende April kämpften dort über Stunden hinweg zahlreiche Einsatzkräfte gegen die Flammen, die sich auf einer Fläche von mehreren Hektar ausgebreitet hatten. Die starke Rauchentwicklung führte sogar zu einer kompletten Sperrung der Autobahn – ein Szenario, das zeigt, wie schnell aus einem kleinen Feuer eine logistische Herausforderung für die gesamte Region werden kann.
### Unsere Übungsschwerpunkte heute
Basierend auf den Erkenntnissen solcher Realeinsätze haben wir uns heute auf folgende Punkte konzentriert: Wir haben geübt welche speziellen Werkzeuge (wie Feuerpatschen oder Gorguitool) im unwegsamen Gelände am effektivsten sind.
Die **Raupentaktik** (auch oft als dynamische Schlauchverlegung bezeichnet) ist gerade bei Waldbränden entlang von Straßen oder Autobahnen, wie bei dem Einsatz an der **A63**, der Schlüssel zum Erfolg.
*So funktioniert’s:** * **Dynamik statt Statik:** Anstatt eine feste Leitung zu legen, bewegt sich das Löschfahrzeug langsam am Brandrand entlang. *
**Lückenloses Löschen:** Die Mannschaft beginnt mit der Brandbekämpfung. Sobald der Aktionsradius erschöpft ist, rückt das Fahrzeug nach und „überholt“ die Mannschaft (wie die Glieder einer Raupe), um den nächsten Abschnitt zu übernehmen. **Vorteil:** Die Einsatzkraft bleibt mobil, und man kann große Flächen in kurzer Zeit bearbeiten, ohne wertvolle Zeit mit dem Auf- und Abbau statischer Leitungen zu verlieren.** Bei Flächenbränden ist diese Taktik oft die einzige Möglichkeit, die Flammen schnell einzuholen, bevor sie tief in die angrenzenden Flächen wandern.
### Fazit
Durch das Training der Raupentaktik konnten wir heute sicherstellen, dass wir auch bei schnell laufenden Feuern nicht „hinterherlaufen“, sondern agieren statt reagieren. Die Koordination der Fahrzeugbewegung klappte hervorragend.**Gemeinsam für eure Sicherheit!**Die Übung hat gezeigt: Die Technik funktioniert, und das Team ist eingespielt.
Ein großes Dankeschön an alle Kameradinnen und Kameraden für die motivierte Teilnahme! Wir sind bereit – hoffen aber natürlich, dass die Felder in unserer Region von Flammen verschont bleiben.**Eure Feuerwehr**
Am Montagabend, den 30.03.2026, hieß es für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr wieder: „Übung macht den Meister!“ Nach den Richtlinien der FwDV 3 (Feuerwehr-Dienstvorschrift 3) absolvierten wir eine intensive Trainingseinheit an zwei verschiedenen Standorten, um die Abläufe im Löscheinsatz weiter zu perfektionieren.
Station 1: Wasserförderung am Bolzplatz Bubenheim
Der erste Teil der Übung fand im Bereich der Gemeindehalle und des angrenzenden Bolzplatzes in Bubenheim statt. Aufbau einer stabilen Wasserversorgung über den Bachlauf. Besonders das Zusammenspiel zwischen Maschinist und den Trupps am Verteiler stand hier im Vordergrund. * Ziel: Sicherstellung einer konstanten Wassermenge für den fiktiven Brandangriff auf die Freifläche.
Station 2: Brandeinsatz an einem Gebäude in Niefernheim.
Mit einsetzender Dämmerung verlagerten wir das Geschehen zur Dorfscheune in Niefernheim. Hier wurde es taktisch anspruchsvoller. * Szenario: Angenommener Gebäudebrand in enger Ortsbebauung. * Herausforderung: Bei zunehmender Dunkelheit mussten die Einsatzstelle ausgeleuchtet und die Schlauchleitungen sicher über die Verkehrswege verlegt werden. * Taktik: Einsatz von mehreren Rohren zur Riegelstellung, um die angrenzenden Wohngebäude zu schützen. Die blau leuchtenden Sondersignale unserer Fahrzeuge sorgten dabei für realistische Einsatzbedingungen in den Abendstunden.
Fazit:Die Übung hat gezeigt, dass die Handgriffe sitzen – egal ob bei Tageslicht am Bach oder unter Flutlicht im Ortskern. Ein großes Dankeschön geht an die Anwohner für ihr Verständnis während der Übungsfahrt und die Geduld bei kurzzeitigen Straßensperrungen.> „Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess.“> Durch regelmäßige Übungen nach FwDV 3 stellen wir sicher, dass wir im Ernstfall schnell und professionell Hilfe leisten können.
Datum: 17. März 2026 Ort: Kita Zellertal Thema: Technische Hilfeleistung – Patientenrettung über Leiterhebel Am Montag Abend hieß es für unsere Einsatzabteilung: „Übungsalarm am Kindergarten!“ Doch statt Blaulicht und Sirenen stand die konzentrierte Ausbildung im Fokus. Das Ziel der Übung war die sichere Rettung einer Person aus dem ersten Obergeschoss, wenn der normale Rettungsweg über das Treppenhaus nicht nutzbar ist. Die Herausforderung: Enge Platzverhältnisse und Präzision. Unter dem Schein der Flutlichtstrahler simulierten wir ein Szenario, bei dem eine verletzte Person mittels Schleifkorbtrage ins Freie befördert werden musste. Technik im Einsatz: Der Leiterhebel Um den Patienten so waagerecht und erschütterungsfrei wie möglich zu transportieren, kam die Methode des Leiterhebels zum Einsatz. Dabei dient eine vierteilige Steckleiter als Schwenkarm.
Sicherung: Die Trage wird fest an der Leiter fixiert und durch Leinenführung von mehreren Trupps gleichzeitig kontrolliert.
Teamwork: Während ein Teil der Mannschaft die Trage auf der Fluchttreppe vorbereitete, sicherten die Kameraden am Boden das Absenken. Präzision: Millimeterarbeit war gefragt, um die Trage sicher an den Hindernissen im Hof vorbeizuführen.
Datum: Montag, 02.03.2026 Thema: Die Gruppe im Löscheinsatz – Wasserentnahme aus Unterflurhydrant Ort: Kurpfalzstraße Übungsablauf Am vergangenen Montagabend stand für unsere Einsatzabteilung eine praxisnahe Übung nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 (FwDV 3) auf dem Plan. Angenommen wurde ein Brandereignis in einem Wohngebiet, das eine schnelle Wasserversorgung und einen gezielten Außenangriff erforderte. Die Besatzung konzentrierte sich dabei auf:
Sitzordnung und Absitzen: Das geordnete Verlassen des Fahrzeugs unter Beachtung der Eigensicherung im fließenden Verkehr.
Wasserversorgung: Aufbau einer stabilen Leitung vom Unterflurhydranten (sichtbar durch die Schlauchleitungen auf der Fahrbahn) zum Verteiler.
Vornahme von Strahlrohren: Simulation eines Löschangriffs zur Riegelstellung, um angrenzende Gebäude und ein aktuell eingerüstetes Objekt zu schützen. Wetterbedingungen Die äußeren Umstände waren für eine realitätsnahe Übung ideal, aber fordernd: Bei klarem Nachthimmel und frostigen Temperaturen knapp um den Gefrierpunkt mussten die Handgriffe trotz dicker Handschuhe und Dunkelheit präzise sitzen. Die feuchte Fahrbahn erforderte zudem erhöhte Vorsicht beim Verlegen der Schläuche, um Sturzunfälle zu vermeiden. Fazit Dank der guten Ausleuchtung der Einsatzstelle konnten die Lernziele – insbesondere die Kommunikation zwischen Einheitsführer, Melder und den Trupps – erfolgreich vertieft werden. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Koordination im öffentlichen Verkehrsraum bei Nacht