– Rettung über Leitern nach FwDV 10**
Am 17. März fand eine herausfordernde Feuerwehrübung unserer Einheit statt, die uns körperlich und mental alles abverlangte. Das Szenario: Eine Rettung über Leitern nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift 10 (FwDV 10). Die Bedingungen? Dunkelheit, Temperaturen um den Gefrierpunkt und die Notwendigkeit, ruhig und konzentriert zu bleiben.**Realitätsnahe Bedingungen für maximale Lernerfahrung** Die Übung begann bei völliger Dunkelheit, was die Orientierung erheblich erschwerte. Unsere Atemluft kondensierte in der kalten Luft, als wir die Leitern aufbauten und sicherten. Die Kälte war eine zusätzliche Herausforderung – nicht nur für uns, sondern auch für unsere Ausrüstung. Doch genau solche Bedingungen machen den Unterschied, wenn es um realitätsnahe Übungen geht. Im Ernstfall ist es selten angenehm oder einfach.**Teamarbeit und Technik im Fokus** Eines der Hauptziele war die korrekte Anwendung der FwDV 10. Dazu gehörten der sichere Aufbau der Leiter, die Einhaltung der Sicherungsvorschriften und natürlich die eigentliche Rettung. Besondere Aufmerksamkeit galt auch der Kommunikation im Team – in der Dunkelheit und bei beengten Platzverhältnissen ist jedes Missverständnis potenziell gefährlich. Das Zusammenspiel lief jedoch reibungslos, und jeder Schritt wurde präzise und effizient umgesetzt.**Lehren aus der Nacht** Auch wenn es eine Übung war, fühlte sich die Situation real an. Wir haben nicht nur gelernt, wie wichtig Vorbereitung und Konzentration sind, sondern auch, wie entscheidend es ist, unter widrigen Bedingungen kühlen Kopf zu bewahren. Nach der Übung wärmten wir uns auf und tauschten uns über die Erfahrungen aus. Jede Übung ist eine Möglichkeit, besser zu werden – und dieser Abend war keine Ausnahme.Wir danken allen Kameraden und Kameradinnen, die sich dieser Herausforderung gestellt haben. Eins ist klar: Für den Ernstfall sind wir besser vorbereitet. Denn wenn wir retten, dann mit Sicherheit – egal bei welchem Wetter oder welcher Tageszeit.


